Aktuelles
gegen Antisemitismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit
- WAZ-Beitrag zu unserer Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz 2025
Einblick in den Beitrag von WAZ-Redakteurin Elisa Sobkowiak (05.12.25):
Gladbecker Jugendliche haben die KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau besucht und dabei bewegende Eindrücke gesammelt. Prägend für die Jugendlichen war unter anderem die Begegnung mit Zeitzeugin Monika Goldwasser. Was die Gladbecker außerdem von ihrem Besuch mitnehmen und weshalb sich auch die Sicht auf ihr eigenes Leben verändert hat.
Erschreckende Ergebnisse einer Umfrage der Jewish Claims Conference: In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen gaben etwa 40 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Deutschland an, von den etwa sechs Millionen ermordeten Jüdinnen und Juden während des Nationalsozialismus nichts gewusst zu haben. Und: Zwei Prozent der Befragten glaubten sogar, der Holocaust habe überhaupt nicht stattgefunden. Bereits Anfang 2025 wurden diese Ergebnisse veröffentlicht. Sie beweisen einmal mehr: Gegen das Vergessen dieses Teils der deutschen Geschichte muss aktiv etwas getan werden.
„Es enttäuscht mich auch, wie wenig man eigentlich in der Schule darüber spricht. In der zehnten Klasse haben wir das einmal kurz durchgenommen. Aber viele wissen einfach nicht, was das bedeutet hat“, sagt Steven Pras. Der 18-Jährige hat unter anderem mit Rosa Marie Zorn, Mia Sophie Pottebaum sowie Isabell und Lorena Babel und weiteren Jugendlichen die Gedenkstätte des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau besucht. Wenn die fünf erzählen, wird deutlich: Sie gehören eindeutig nicht zu den oben genannten 40 oder gar zwei Prozent, die wenig oder sogar nichts über den Holocaust wissen. Das, was die Jugendlichen vor Ort gesehen und erlebt haben, wirkt noch immer nach.
Hier den gesamten Beitrag zur Ausschwitzfahrt 2025 lesen.
- Lesung: Erich Kästner „…und die Katastrophe kam.“

Wann? 25. Januar 2026 | 19:00 Uhr
Wo? Entdeckerweine, Marktstraße 6, 45964 Gladbeck
Eintritt? Kostenlos – Spenden für unseren Verein sind willkommen!Kriegsgefahr droht immer, weil der Mensch so ist, wie er ist. Diese Befürchtung hat Kästner zeitlebens in Worte gefasst.
In Rezitation und Gesang setzen Johannes Göbel und Martin Mock einen inneren Dialog Kästners in Gang, indem sie seinen Tagebuchnotizen aus der Endphase des Zweiten Weltkrieges Gedichte des Autors aus den Jahren 1929 bis 1947 gegenüberstellen, die von Martin Mock vertont wurden-Appelle, Mahnungen treffen auf sich wiederholende Realität.Infos hier
- Stand auf dem Gladbecker Weihnachtsmarkt

Auch in diesem Jahr ist der Denk Dran e.V. mit einem Infostand auf dem Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus in Gladbeck vertreten. Vom 28.11. – 30.11.2025 stellen wir unseren Verein vor und verkaufen Getränke und Waffeln. Mit dem Erlös möchten wir Projekte, die im nächsten Jahr stattfinden werden, finanzieren.
Wir freuen uns über zahlreiche Besucherinnen und Besucher!
- Benefizkonzert zur Demokratieförderung

Wann? 29. November 2025 | 17:00 Uhr, Einlass 16 Uhr
Wo? Aula des Ratsgymnasiums Gladbeck
Eintritt? 29 Euro, Abendkasse 30 EuroAm Samstag, den 29. November 2025, veranstaltet der Rotary Club Bottrop-Wittringen zusammen mit dem Ratsgymnasium und dem Heisenberg-Gymnasium ein Benefizkonzert. Es wird ein abwechslungsreiches musikalisches Programm geboten, dass von den Frauenchören „All Woman“ und „Ladies First“ gestaltet wird.
Das Benefizkonzert soll die Demokratiebildung an Gladbecker Gymnasien fördern, indem mit den Einnahmen des Abends zwei Vereine unterstützt werden, die politische Bildung stärken und Gedenkstättenfahrten organisieren: Der „Gemeinsam Erinnern für eine Europäische Zukunft e.V.“ und unser „Denk Dran e.V.“.
Weitere Infos hier.
Wir freuen uns auf dich!
- Antisemitismusbeauftrage informiert sich über den Denk Dran e.V.
Sylvia Löhrmann, Beauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur, hat am Mittwoch, 9. Juli, Gladbeck besucht, um sich über die Arbeit des örtlichen Vereins „Denk Dran“ zu informieren.
„Ich freue mich, Sie, liebe Frau Löhrmann, in Ihrer Funktion als Antisemitismusbeauftrage hier im Rathaus zu begrüßen. Der Verein „Denk Dran“ ist ein wichtiger Pfeiler in unserer Stadtgesellschaft. Mit vielen Aktionen und Projekten setzt er ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus, Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit. Mit großem Engagement steht er ein für Demokratie, Toleranz, Vielfalt und Miteinander“, sagte Bürgermeisterin Bettina Weist.
Die Vereinsmitglieder Anja Mausbach, Dr. Maren Großbröhmer und Dr. Bernhard Skrodzki berichteten eindrucksvoll von ihrer wichtigen Arbeit: von Gedenkstättenfahrten, Stolpersteinpflege, Vorträgen, Begegnungen mit Zeitzeugen, Teilnahme an diversen Aktionen bis hin zu Schulprojekten.
Quelle: Homepage der Stadt Gladbeck, Beitrag vom 10.07.2025