Das geht uns an

gegen Antisemitismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit

  • Eine Geschichte des Antisemitismus

    Eine Geschichte des Antisemitismus – Geschichte | ARTE

    Auch 77 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz begegnen Jüdinnen und Juden Intoleranz und Gewalt. Doch wie unterscheiden sich die Feindbilder der heutigen Zeit von denen vergangener Epochen? Die vierteilige Doku-Reihe erläutert die gesellschaftliche, religiöse und politische Geschichte des Antisemitismus: Vom Antijudaismus der Antike bis zum Antizionismus des 21. Jahrhunderts.

    Quelle: Arte.tv

  • DENK DRAN e. V. macht mit

    Stolpersteinpflege zum Gedenktag am 27.01.2022

    In diesem Jahr hat sich unser Verein in Kooperationsarbeit mit dem “Gladbecker Bündnis für Courage” zum ersten Mal der Stolpersteinpflege zum internationalen Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus angenommen.
    Unsere Vereinsmitglieder Angelina, Celine, Hanna, Helena und Lennard haben zusammen mit Georg zum Gedenken an

    • Salomon *1891, und Helene Levy, geb. Weinberg *1897, ( beide 1942 deportiert nach Theresienstadt und ✡28.09.1944 ermordet in Auschwitz ),
    • Juda Samuel Nussbaum (✡1865, 1938 verschollen nach Polenaktion ),
    • Charlotte Markiewicz, geb. Nussbaum ( *1904, deportiert 1941, ✡1942 ermordet in Chelmo ),
    • Rachel Nussbaum, geb. Horowitz (*1865, gedemütigt/entrechtet, ✡1939 tot),
    • Isaak Wolf Eisenstein (*1891, deportiert 1942, ✡17.08.1942 ermordet in Auschwitz),
    • Martha-Basie Eisenstein, geb. Nussbaum, (*1899, deportiert 1942, ✡1943 ermordet in Auschwitz ),
    • Irma Eisenstein (* 1919, deportiert 1942, ✡1942 ermordet in Auschwitz )

    die Gedenksteine gereinigt und dort Blumen abgelegt.
    Im Laufe des Jahres wird eine Gruppe um Lennard weitere Reinigungs- und Pflegetätigkeiten zum Erhalt von Gedenksteinen im Gladbecker Stadtgebiet vornehmen.

  • Stolpersteine NRW

    Stolpersteine NRW – WDR App

    Sehen, erleben, erinnern – “Stolpersteine NRW” erzählt die Geschichten von Menschen, die Opfer des nationalsozialistischen Terror-Regimes wurden. Ausgangspunkt des Projektes sind die rund 15.000 Stolpersteine in Nordrhein-Westfalen zum Gedenken an Menschen, die vom nationalsozialistischen Terror-Regime verfolgt, deportiert, ermordet oder in den Suizid getrieben wurden. Mit „Stolpersteine NRW“ macht der Westdeutsche Rundfunk die Lebensgeschichten dieser Menschen digital zugänglich – unterwegs via App und daheim über den Desktop-Browser. Quelle: WDR Mehr über das Projekt

  • Gedenkstättenfahrer Liebich setzt auf den Verein “DENK DRAN”

    GLADBECK.  Georg Liebich, der seit 30 Jahren für die Erinnerungskultur zum Holocaust steht, hat einen Verein gegründet. „Denk dran“ soll ihm künftig helfen.

    Die Gedenkstättenfahrten sind längst sein Markenzeichen – seit 30 Jahren fährt Georg Liebich zu Orten, um gegen das Vergessen des Holocausts anzukämpfen. Hunderte Menschen aus Gladbeck, vor allem junge Leute, nahmen an Bildungsreisen nach Berlin, nach Israel und jüngst auch nach Auschwitz in Polen teil. All die Jahre war die Arbeiterwohlfahrt (Awo) Träger der von Liebich ehrenamtlich organisierten Touren. Nun stellt der 62-Jährige sein Projekt neu auf und weitet die Angebote aus.

    Gemeinsam mit Freunden und Gleichgesinnten, oft ehemalige Mitreisende, hat er den Verein „Denk Dran“ gegründet. „Wir wollen mit dem Verein einen Beitrag leisten, die Erinnerungskultur an den Holocaust wachzuhalten und für die Themen Antisemitismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit zu sensibilisieren“, sagt etwa Dr. Maren Großbröhmer, eine der 40 Unterstützer, die sich inzwischen in dem bereits im Juli gegründeten Verein organisiert haben. Quelle WAZ: ganzen Artikel lesen

  • UNESCO – mit Bildungsarbeit gegen Antisemitismus

    mit Bildungsarbeit gegen Antisemitismus

    Trotz der internationalen Anstrengungen zur Beseitigung des Antisemitismus, die seit den Verbrechen Nazideutschlands und dessen Verbündeter und Kollaborateure unternommen worden sind, stellt dieser weiterhin eine Bedrohung für das Leben, die Kultur und die Sicherheit jüdischer Menschen dar. Nach wie vor werden Jüdinnen und Juden allein aufgrund ihrer Identität zur Zielscheibe. Antisemitismus beeinträchtigt nicht nur die Wahrnehmung ihres Rechts auf Glaubens- und Meinungsfreiheit, sondern verletzt auch ihr Recht auf kulturelle Identität und auf ein Leben ohne Angst und Diskriminierung.
    Zudem hat der Antisemitismus negative Auswirkungen auf das betroffene Land und dessen Gesellschaft als Ganzes. Da er Ideologien hervorbringt, die auf Hass, Vorurteilen und Vorstellungen von der Ungleichheit verschiedener Identitäten gründen, bedroht der Antisemitismus die Verwirklichung der Menschenrechte aller Bürger/-innen.
    Antisemitismus tritt unabhängig von der Präsenz einer jüdischen Gemeinde auf: Es gibt keine direkte Verbindung zwischen der Größe der jüdischen Gemeinschaft und dem Grad an Antisemitismus in der betreffenden Gesellschaft.10 Stattdessen gedeiht er als Einstellung, wird in Mythen, Verschwörungstheorien, Bildern, Medien und Kultur reproduziert, nährt sich aus historischen Tropen und erfindet sich immer wieder neu bzw. nimmt immer wieder eine neue Gestalt an.
    Quelle: www.unesco.de – weiterlesen: Mit_Bildungsarbeit_gegen_Antisemitismus_2019.pdf (unesco.de)

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